Systemisch bedeutet, dass der Klient (der Betroffene) im Kontext seines Systems verstanden wird. Das System eines Klienten sind die Menschen, mit denen er in Verbindung steht und von denen er geprägt wurde und heute geprägt wird. Dazu gehören die Ursprungsfamilie, aktuelle Familienangehörige, Arbeitskollegen, Freunde, etc.
Psychische "Auffälligkeiten" eines Klienten sieht ein Systemiker als Reaktion auf bzw. Lösung für ein Problem. Hinter jedem Problem stecken systemische Strukturen und Verbindungen, die es zu verstehen gilt. Das Ziel besteht darin, einen „gesunden“ Lösungsweg für entstandene Probleme zu finden.
In der Beratung arbeitet man i.d.R mit Menschen, die beispielsweise in schwierigen Phasen stecken, Redebedarf haben und Unterstützung suchen. Meist geht es darum, etwas zu verarbeiten oder einfach mit einer neutralen Person zu sprechen. Einige haben immer wieder mit den gleichen Gedanken oder Gefühlen zu kämpfen und wollen diese verstehen. Oft hilft es sehr, über die Dinge mit jemandem zu sprechen, der sich auskennt und Verständnis hat.
In der Therapie wird primär mit Menschen gearbeitet, die eine psychische Diagnose bzw. Störung nach dem ICD-11 aufweisen. Ein Therapeut darf Diagnosen stellen.
Ich mache Beratung und keine Therapie.
Ich stelle keine Diagnosen.
Wenn Sie z.B. eine psychische Diagnose oder suizidale Gedanken haben, sind Sie bei mir nicht richtig und sollten umgehend einen Psychotherapeuten oder Psychiater aufsuchen.
Eine Beratung ersetzt keine Therapie und gibt kein Heilversprechen!
Coaching und Beratung sind keine Heilbehandlung oder Therapieersatz nach § 1 (2) HPG!
©Sprechzone, Baden-Baden, 2025
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